Machtergreifung 30.1.1933 / Demo gegen Krieg und Faschismus

Am Jahrestag der Machtergreifung durch die Nazis dem 30.1.1933 wollen wir in Lüdenscheid „gegen Krieg und Faschismus“ demonstrieren!

Der Blick auf den Staatsterror der Nazis, gestützt durch das deutsche Finanzkapital und weite Teile des deutschen Bürgertums ist eine der Grundlagen unseres politischen Handelns als politische Gruppe.
Aus der Geschichte lernen heisst für uns…jeglicher Form des Faschismus hier und in anderen Ländern entgegen zu wirken. Jeglicher Form des Rassismus und Antisemitismus entgegenzutreten und mit daran zu wirken und zu zeigen, das eine andere Welt möglich ist.
Auf zu begehren, da wo gefoltert wird, da wo gegen MigrantInnen gehetzt wird, und dort wo Menschen von der Gesellschaft ausgeschlossen werden.
Mit dem Blick zurück auf die Geschichte wenden wir uns gegen jegliche Auslandseinsätze der Bundeswehr, wir wenden uns gerade deshalb gegen die imperialistischen Kriege gegen den Irak und Afghanistan, gerade an einem Tag wie diesem.
Wir wenden uns gegen die Besatzung Palästinas, gerade weil wir gegen Diskriminierung, Folter und Staatsterrorismus sind.
Wir wenden uns gegen die Kriminalisierung der kurdischen Bewegung und der türkischen Linken, weil die Türkei auf dem Weg hin zu einem faschistischen Staat ist.
Dies alles aus der Konsequenz und mit dem Blick auf die eigene Geschichte.
Um noch einmal allen in Erinnerung zu rufen, was für Verbrechen zwischen 1933 und 1945 unter der Nazidiktatur begangen worden sind, haben wir eine Chronik aufgeführt, die einen Einblick/Rückblick auf die Verbrechen der Nazis gibt(Die Chronik ist ein Auszug und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit).

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Alle Menschen sind „gleich“..

Alle Menschen sind gleich….

Beginnen wir mit einem einfachen Gedanken:
Ein Verbrechen gegen ein menschliches Wesen steht einem anderem Verbrechen gegen ein anderes menschliches Wesen in nichts nach.
Ein Mensch ist so viel „wert“ wie ein anderer.
Aber mal Hand aufs Herz…. die Menschen sind nicht gleich…
gleich geboren, aber nicht gleich ernährt; gleichberechtigt, aber nicht gleich behandelt…wer hungert wird eben nicht satt und das geht uns allen doch am Arsch vorbei.

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Flyer

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Inhalt

„Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen, aber wir können sie zwingen, immer unverschämter zu lügen.“

Deutsche Waffen, Deutsches Geld morden mit in aller Welt
Schon weit bevor ein Krieg beginnt, machen Rüstungskonzerne Gewinne in Milliardenhöhe.
Die Weltwirtschaft befindet sich in einer Krise, nicht so die Welt der Rüstungsindustrie.
Im Jahr 2008 genehmigten die „christlichen“ und „sozial-demokratischen“ Koalitionäre offiziell Waffenexporte im Wert von 5,78 Milliarden Euro, das waren 36,5 % mehr als im Jahr 2007.
Damit ist Deutschland der drittgrößte Waffenexporteur der Welt.
Krieg heißt heute nicht mehr Krieg, sondern Stabilisierungseinsatz.
Diese sogenannten Stabilisierungseinsätze z.B. der Bundeswehr zwingen weltweit Millionen Menschen zur Flucht. Millionen Menschen sind traumatisiert, Millionen Frauen Opfer von Gewalt, Millionen Kinder leben ohne Nahrung und ohne einem Dach über dem Kopf….
Kriege, für die auch die deutsche Regierung die Verantwortung trägt, vor allem durch ihre Waffenexporte und Auslandseinsätze.

Gegen Faschismus!

Die faschistische Ideologie stellt keine Opposition zu den herrschenden Verhältnissen dar.
Faschistische Gruppen und Parteien (von der NPD bis hin so genannten Autonomen NationalistInnen) versuchen sich immer wieder so darzustellen, als wären sie gegen das Kapital und seine Konzerne.
Vor allem die sogenannte Autonomen NationalistInnen stellen sich gern als militante GegnerInnen des kapitalistischen Systems dar, doch gegen das System sind sie keinesfalls.
Die Grundlagen ihrer faschistischen Ideologie sind die zentralen Unterdrückungsverhältnisse des imperialistischen und kapitalistischen Systems, nämlich ökonomische Ausbeutung, Rassismus, Nationalismus und Patriarchat.
Faschismus ist nur eine Herrschaftsoption des imperialistischen und kapitalistischen Systems, genau wie die bürgerliche Demokratie eine andere ist.
In Krisenzeiten haben die FaschistInnen beste Möglichkeiten, den „demokratischen“ Staat für die Umsetzung ihrer braunen Ideen zu gewinnen, so dass hier ein dialektisches Verhältnis besteht.
FaschistInnen hetzen z.B. gegen Muslime, gegen jüdische Menschen, gegen Frauen, die Kopftücher tragen und verstärken die Hetze gegen MigrantInnen. Weite Teile der „demokratischen“ Gesellschaft stimmen in der Hetze gegen Muslime und MigrantInnen überein.
Der Staat kriminalisiert immer mehr MigrantInnen und insbesondere Muslime, verschärft die Gesetze und steckt MigrantInnen in Abschiebeknäste, schiebt diese Menschen ab in Länder, in denen ihnen meist Folter oder gar der Tod droht.
Faschismus bedeutet immer Krieg, Unterdrückung und Ausbeutung.

Deshalb ist für uns der Kampf gegen Krieg und Faschismus auch immer verbunden mit dem Kampf für eine freie und antikapitalistische Gesellschaft.
Wir kämpfen für eine Welt ohne Ausbeutung, frei von der Unterdrückung der Frauen, für eine Welt ohne Knäste, ohne Rassismus, ohne Grenzen, ohne Kriege!
Wir fordern den Abzug aller Truppen aus Afghanistan, dem Irak und setzen uns ein für ein Ende der Besatzung Palästinas.
Wir fordern die Aufhebung der Verbote der kurdischen Vereine und ihrer Parteien und ein Ende ihrer Kriminalisierung in der Türkei und in Deutschland.

Demo Aufruf!

„Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen, aber wir können sie zwingen, immer unverschämter zu lügen.“

In einer auf Gleichschritt getrimmten Medienwelt laufen Kriege angeblich „klinisch“ sauber ab, digital und zielgenau, begleitet von „schnittigem“ Kriegsgerät, Hightechwaffen und „coolen“ Soldaten.
Heute kämpfen selbst ernannte „westliche Kreuzritter“ der so genannten „Freien Welt“ an einem Tag den Kampf der „Zivilisation gegen die Barbarei“. Wieder an einem anderen Tag bildet sich eine „Allianz gegen den Terror“, und weil das alles natürlich noch nicht reicht, wird ein drohender „Krieg der Kulturen“ heraufbeschworen.

Krieg heißt heute nicht mehr Krieg, sondern Stabilisierungseinsatz.
Massaker an der Zivilbevölkerung heißen nicht mehr Massaker, sondern Kollateralschäden.

Die USA bombardieren zurzeit Teile Afghanistans und den Jemen.
US- Drohnen haben allein 2009 700 Zivilisten in Pakistan getötet.
Das ist zwar auch Krieg, aber ein „Krieg gegen den Terror“ und das relativiert und entschuldigt „natürlich“ alles.

Wenn mensch die Verlautbarungen von PolitikerInnen verfolgt, so haben die Kriege im 21. Jahrhundert im Sinne der USA und Europas schon fast karitativen und befreienden Charakter.

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